Im produzierenden Mittelstand ist das Potenzial oft längst vorhanden: Maschinen, Anlagen und Produktionsprozesse liefern wertvolle OT-Daten. Gleichzeitig laufen Planung, Qualität, Instandhaltung, Controlling und Unternehmenssteuerung in SAP-Systemen. Was häufig fehlt, ist die Verbindung zwischen beidem. Die Folge: Daten bleiben in Silos, Transparenz entsteht zu spät und Potenziale für datengetriebene Optimierung, Analytics und KI-Use-Cases bleiben ungenutzt.

Hier setzt die Partnerschaft an:

UMH bringt eine Open-Source-basierte OT-Datenarchitektur ein, mit der Maschinendaten strukturiert erfasst, kontextualisiert und über einen Unified Namespace werkübergreifend verfügbar gemacht werden können. 

T.CON ergänzt diese Grundlage mit SAP-Expertise und Prozessverständnis entlang zentraler Unternehmensbereiche – von Produktion und Logistik über Instandhaltung bis Controlling und Management-Reporting.

Gemeinsam schaffen T.CON und UMH so die Basis, um Shopfloor-Daten in SAP-Kontexte zu überführen, insbesondere in die SAP Business Data Cloud (BDC). Gleichzeitig werden die Informationen für operative Fertigungsszenarien mit SAP Digital Manufacturing (DM) nutzbar.

  • "End-to-End hört nicht am ERP auf. Gerade in produzierenden Unternehmen beginnt echte Durchgängigkeit dort, wo Daten entstehen: auf dem Shopfloor. Gemeinsam mit UMH schaffen wir die Verbindung zwischen maschinennahen Produktionsdaten und integrierten SAP-Geschäftsprozessen."

    Thomas Blöchl

    T.CON CEO

  • "Durch das Zusammenspiel von OT- und IT-Daten erhalten Industrieunternehmen erstmals einen ganzheitlichen Blick auf ihre Produktion. Auf dieser gemeinsamen Datenarchitektur bauen wir auf, um Industrial AI und die Vision des SAP Autonomous Enterprise im Mittelstand skalierbar in die Praxis zu bringen."

    Alexander Krüger

    UMH CEO

Konkrete Anwendungsszenarien reichen von OEE-Monitoring in Echtzeit über Predictive Maintenance und KI-gestützte Qualitätsoptimierung bis zu automatisierten Rückmeldungen in SAP-Systeme. Auch produktbezogene Energie- und CO₂-Auswertungen können durch die Verbindung von Maschinendaten, Fertigungsaufträgen und SAP-Kontext unterstützt werden.

„KI in der Produktion funktioniert nicht mit Datensilos. Sie braucht verlässliche Daten aus der Maschine, saubere Prozesse und den richtigen Geschäftskontext. Genau diese Verbindung wollen wir gemeinsam mit UMH für unsere Kunden nutzbar machen“, so Thomas Blöchl.

Die Partnerschaft zeigt: Die nächste Stufe datenbasierter Produktion entsteht nicht durch ein weiteres Datensilo. Sondern durch die Verbindung von Maschine, Prozess und Business-Kontext.

Über UMH

UMH ist eine Open-Source-Plattform für industrielles Datenmanagement. UMH verbindet Shopfloor und IT-Systeme, strukturiert Daten in einem Unified Namespace und ermöglicht Herstellern den schnellen Aufbau skalierbarer Digital- und KI-Anwendungen. Das Kölner Unternehmen wird von internationalen Investoren finanziert und bedient Unternehmen aus der Prozess- und diskreten Fertigung, darunter Kunden wie Böllhoff und HiPP. Weitere Informationen unter www.umh.app.