Gemeinsam verantwortlich zeichnen sich Volker Schröck, T.CON-People & Culture-Lead und Stefan Rothmeier, T.CON-Team-Lead Business Applications. Nachfolgend berichten sie über die Anfänge der Arbeitsgruppe, erste Use-Cases und warum ein internes Enablement maßgeblich für den Erfolg einer nachhaltigen IT-Strategie beim Kunden ist.     

Volker Schröck

Volker Schröck

KI ist in aller Munde und hat längst Einzug in den Arbeitsalltag gefunden. Was hat T.CON dazu veranlasst, für das Thema eine eigene Task-Force zu gründen?  

Volker Schröck: „Eigentlich genau diese Tatsache. Uns war es von Anfang an wichtig, die Mitarbeitenden mit dem Thema nicht allein zu lassen, sondern im Rahmen unserer lernenden Organisation einen sicheren Rahmen – Stichwörter sind hier bspw. Datenschutz und Ethik  – zu schaffen, für’s Ausprobieren und um mutig auszuloten. Dazu haben wir im Mai unseren ersten, firmeninternen Promptathon veranstaltet.“

Stefan Rothmeier: „Ziel dabei war es, für drei Use-Cases aus dem täglichen Arbeitsumfeld den jeweils ´best performing Prompt` zu generieren und so zu lernen, den maximalen Nutzen aus der Technologie herauszuholen und natürlich auch neue Einblicke in die Welt der generativen KI zu ermöglichen.“ 

Also eine Art Mitarbeiter-Enabling anhand konkreter interner, sowie externer Needs?

Volker Schröck: „Das ist korrekt. Nach dem Promptathon gab es mehrere Workshops, mit diversen internen Funktionsbereichen sowie in den Themenfeldern Service und Projekte. Insgesamt haben wir dabei über 80 Use-Cases erarbeitet, mit klaren Zielen, wie z.B. dem weiteren und kontinuierlichen Aufbau einer strukturierten und fundierten KI-Kompetenz.“

Stefan Rothmeier: „Für uns ist klar, wenn wir unsere Kunden auch mittels KI-gestützten Lösungen auf ihrem Weg – digitale Vorreiter zu werden – befähigen wollen, dann müssen wir die Technologie vor allem auch intern einsetzen, um praktische Erfahrungen zu sammeln und deren Nutzen im eigenen Alltag zu validieren. Nur wer KI versteht und im eigenen Umfeld anwendet, kann sie glaubwürdig bei Kunden einsetzen.“

Stefan Rothmeier

Stefan Rothmeier

Volker Schröck: „Intern nutzen wir KI im Recruiting, zum Beispiel in Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Oder an anderer Stelle im Bereich Informationssicherheit, um unseren Mitarbeitenden einfach Informationen zur Verfügung zu stellen, ohne dass sie diese mühsam im Intranet suchen müssen. Im Beratungsumfeld kommt uns die Technologie zugute, um schnell aktuelles SAP-Wissen zu durchsuchen und in der Lösungsfindung bei Kundenproblemen effizienter zu werden. Wir haben auch einen eigenen Agenten entwickelt, der uns hilft, gemeinsam mit unseren Kunden an ihrer Digitalisierungsstrategie zu arbeiten. So wird KI nicht als theoretisches Zukunftsthema behandelt, sondern als praktisches Werkzeug, das Prozesse vereinfacht, Wissen zugänglich macht und die Zusammenarbeit fördert.“ 

Das klingt vielschichtig und zahlt auf den Gedanken der ganzheitlichen, digitalen Transformation ein, die nicht nur Technologie, sondern auch Menschen, Organisation, Kultur, Prozesse und Daten betrifft. 

Stefan Rothmeier: „Aus diesem Grund geht unsere KI-Task-Force im Rahmen von Unterteams auch immer weiter. Derzeit formieren wir unsere „AI Avengers“, einen Kreis aus T.CON-Mitarbeitern, die das Thema KI als Key User sinnvoll und wirkungsvoll integrieren. So forcieren wir das Empowerment der Kollegen durch Experten, unterstützen bei KI-Use-Cases zielgerichtet und effizient und generieren einen Mehrwert innerhalb der Organisation.”
 

Anwendungsfelder auf einen Blick:

  • Recruiting
    KI unterstützt das People & Culture-Team bei der Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen.
  • Informationssicherheit & interne Kommunikation
    Ein interner KI-Assistent liefert Mitarbeitenden schnell Antworten zu Richtlinien und Sicherheitsvorgaben.
  • Beratung & Wissensmanagement
    BeraterInnen nutzen KI, um aktuelles SAP-Wissen und Dokumentationen gezielt zu durchsuchen und in der Lösungsfindung schneller zu fundierten Ergebnissen zu kommen.
  • Strategiearbeit mit Kunden
    T.CON hat einen eigenen Agenten entwickelt, der Teams dabei unterstützen soll, gemeinsam mit Kunden Digitalisierungsstrategien zu strukturieren, Ideen zu priorisieren und Maßnahmen abzuleiten.