Am 20. und 21. Mai wurde die BMW Welt München zum Treffpunkt für SAP-Anwender aus dem produzierenden Mittelstand. Rund 300 Teilnehmende kamen zur iT.CONnect 2026 zusammen, um sich über aktuelle SAP-IT-Trends, IT-Strategien, Cloud-Architekturen und den produktiven Einsatz von KI auszutauschen.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: Ready. Steady. Empower your Potential. Passend dazu bot die BMW Welt den idealen Rahmen. Präzision, Qualität und Zukunftsanspruch prägen den Ort – und genau diese Themen standen auch im Zentrum der iT.CONnect.

In 26 Breakout-Sessions ging es um die Fragen, die SAP-Verantwortliche aktuell besonders beschäftigen: Wie entwickelt sich die eigene IT-Landschaft weiter? Welche Rolle spielt die Cloud? Wie lassen sich Daten besser nutzen? Und wie wird KI vom Trendthema zum konkreten Mehrwert?
 

BMW Welt
Thomas Blöchl

Den Auftakt setzte T.CON CEO Thomas Blöchl mit seiner Keynote „Drive the Future – SAP-Systeme, die mehr als Prozesse bewegen“. Passend zum Motto kam er im Rennanzug auf die Bühne und machte deutlich: Wer Zukunft gestalten will, braucht Geschwindigkeit, aber auch Kontrolle, Strategie und ein belastbares Setup.

Seine zentrale Botschaft: KI lässt sich nicht mehr ausklammern. Entscheidend sind die Daten. Nur wenn KI Daten versteht, einordnen und mit Prozessen verbinden kann, entsteht Business Value. SAPs Leitgedanke „All in on AI“ und die Vision des Autonomous Enterprise zeigen, wohin die Reise geht: Daten, Prozesse und Funktionen werden stärker vernetzt, Entscheidungen schneller und fundierter möglich.
 

Doch Technologie allein reicht nicht. Unternehmen brauchen die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – mit Continuous Delivery, Continuous Innovation und einer Organisation, die Transformation nicht als Ausnahme, sondern als dauerhafte Aufgabe versteht.

Keynote Mark Raben

Einen anderen Blick auf Veränderung brachte Mark Raben ein. In seiner Keynote „Warum die digitale Transformation letztendlich eine Transformation unseres Gehirns ist“ verband er technologische Entwicklungen mit Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft. Seine Perspektive: Es geht nicht um Technologie allein, sondern um Wirkung. Transformation gelingt nur, wenn Menschen verstehen, vertrauen und handeln wollen.

Keynote David Probst

Auch David Probst von SAP zeigte in seiner Keynote „Aus erster Hand – Warum KI wirklich Ihre höchste Priorität sein sollte“, welches Potenzial in SAP Business AI steckt. Anhand konkreter Use Cases wurde sichtbar, wie KI bereits heute messbaren Mehrwert schafft – etwa durch mehr Effizienz, bessere Steuerung und höhere Produktivität.

Weitere Impulse kamen unter anderem zur SAP Business Suite und zur Vision 2030. Prof. Dr. Kurt Matzler ergänzte das Programm mit einer Keynote über mentale Stärke, Strategie, Disziplin und Teamleistung – Erfahrungen, die er auch aus dem Race Across America, dem härtesten Radrennen der Welt, mitbrachte. Damit wurde über beide Tage hinweg klar: Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch ein klares Zielbild, eine passende Roadmap und das Zusammenspiel von Technologie, Organisation und Menschen.
 

Auch abseits der Bühne bot die iT.CONnect viel Raum für Austausch.

Bei der Abendveranstaltung mit Dinner, Live-Band und Saxophonist klang der erste Tag in entspannter Atmosphäre aus – mit sehr positiver Resonanz der Teilnehmenden.

Das Fazit der iT.CONnect 2026:

KI ist da und wird das bestimmende Thema bleiben. Für Unternehmen geht es jetzt darum, den eigenen Weg zu definieren: Welche Datenbasis ist vorhanden? Welche Prozesse eignen sich für den Einstieg? Welche Architektur braucht es? Und wie soll sich die SAP-IT-Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln?

Eine Standardantwort gibt es darauf nicht. Jedes Unternehmen startet mit eigenen Systemen, Prozessen, Anforderungen und Reifegraden. Deshalb braucht es eine Roadmap, die zur individuellen Ausgangssituation passt.

T.CON begleitet produzierende Unternehmen auf diesem Weg – von der strategischen Orientierung über Architektur- und Technologiefragen bis zur konkreten Umsetzung in SAP. Denn bei aller Dynamik rund um KI bleibt eines zentral: Menschen geben die Richtung vor. KI unterstützt, beschleunigt und schafft neue Möglichkeiten.