Am 20. und 21. Mai wurde die BMW Welt München zum Treffpunkt für SAP-Anwender aus dem produzierenden Mittelstand. Rund 300 Teilnehmende kamen zur iT.CONnect 2026 zusammen, um sich über aktuelle SAP-IT-Trends, IT-Strategien, Cloud-Architekturen und den produktiven Einsatz von KI auszutauschen.
Doch Technologie allein reicht nicht. Unternehmen brauchen die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – mit Continuous Delivery, Continuous Innovation und einer Organisation, die Transformation nicht als Ausnahme, sondern als dauerhafte Aufgabe versteht.
Einen anderen Blick auf Veränderung brachte Mark Raben ein. In seiner Keynote „Warum die digitale Transformation letztendlich eine Transformation unseres Gehirns ist“ verband er technologische Entwicklungen mit Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft. Seine Perspektive: Es geht nicht um Technologie allein, sondern um Wirkung. Transformation gelingt nur, wenn Menschen verstehen, vertrauen und handeln wollen.
Auch David Probst von SAP zeigte in seiner Keynote „Aus erster Hand – Warum KI wirklich Ihre höchste Priorität sein sollte“, welches Potenzial in SAP Business AI steckt. Anhand konkreter Use Cases wurde sichtbar, wie KI bereits heute messbaren Mehrwert schafft – etwa durch mehr Effizienz, bessere Steuerung und höhere Produktivität.
Weitere Impulse kamen unter anderem zur SAP Business Suite und zur Vision 2030. Prof. Dr. Kurt Matzler ergänzte das Programm mit einer Keynote über mentale Stärke, Strategie, Disziplin und Teamleistung – Erfahrungen, die er auch aus dem Race Across America, dem härtesten Radrennen der Welt, mitbrachte. Damit wurde über beide Tage hinweg klar: Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch ein klares Zielbild, eine passende Roadmap und das Zusammenspiel von Technologie, Organisation und Menschen.
Auch abseits der Bühne bot die iT.CONnect viel Raum für Austausch.
Bei der Abendveranstaltung mit Dinner, Live-Band und Saxophonist klang der erste Tag in entspannter Atmosphäre aus – mit sehr positiver Resonanz der Teilnehmenden.
Das Fazit der iT.CONnect 2026:
KI ist da und wird das bestimmende Thema bleiben. Für Unternehmen geht es jetzt darum, den eigenen Weg zu definieren: Welche Datenbasis ist vorhanden? Welche Prozesse eignen sich für den Einstieg? Welche Architektur braucht es? Und wie soll sich die SAP-IT-Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln?
Eine Standardantwort gibt es darauf nicht. Jedes Unternehmen startet mit eigenen Systemen, Prozessen, Anforderungen und Reifegraden. Deshalb braucht es eine Roadmap, die zur individuellen Ausgangssituation passt.
T.CON begleitet produzierende Unternehmen auf diesem Weg – von der strategischen Orientierung über Architektur- und Technologiefragen bis zur konkreten Umsetzung in SAP. Denn bei aller Dynamik rund um KI bleibt eines zentral: Menschen geben die Richtung vor. KI unterstützt, beschleunigt und schafft neue Möglichkeiten.